Der Lechweg – von der Quelle bis zum Fall
Der Lechweg zählt zu den schönsten Weitwanderwegen der Alpen - 125 Kilometer Naturerlebnis beginnen in Lech am Arlberg
Auf rund 125 Kilometern begleitet er den Lech von seinem Quellgebiet nahe dem Formarinsee oberhalb von Lech am Arlberg bis zum Lechfall in Füssen im Allgäu. Dabei führt der Weg durch eine der letzten weitgehend ursprünglichen Wildflusslandschaften Europas. Türkisblaues Wasser, weitläufige Almwiesen, imposante Berggipfel, Schluchten und Auwälder begleiten Wanderer auf ihrem Weg. Der Lechweg verbindet dabei zwei Länder und fünf Regionen und lässt sich je nach Kondition und gewünschtem Tempo in unterschiedlichen Etappen erwandern.
Der Lechweg beginnt direkt bei uns in Lech
Für Gäste der Pension Kilian ist die Lage besonders praktisch: Der Ausgangspunkt des Lechwegs liegt oberhalb von Lech beim Formarinsee.
Mit dem Wanderbus geht es bequem von Lech hinauf zum Formarinsee. Auf 1.793 Metern beginnt dort der Lechweg. Schon der Start gehört zu den landschaftlichen Höhepunkten der gesamten Route. Der Formarinsee liegt eindrucksvoll unterhalb der Roten Wand und wurde 2015 zum schönsten Platz Österreichs gewählt.
Pension Kilian – idealer Ausgangspunkt für den Lechweg
Von der Pension Kilian erreichen Sie das Zentrum von Lech und die Bushaltestellen in wenigen Minuten zu Fuß. So können Sie morgens bequem mit dem Wanderbus zum Formarinsee fahren und die erste Etappe des Lechwegs zurück nach Lech wandern.
Und nach einem Tag zwischen Bergwiesen, Lech und Formarinsee wartet in der Pension Kilian die wohlverdiente Erholung.
| Etappe | Strecke | Entfernung | Dauer |
|---|---|---|---|
| 1 | Formarinsee → Lech | ca. 14 km | 5 h |
| 2 | Lech → Warth | ca. 15 km | 5 h |
| 3 | Warth → Holzgau | ca. 15–16 km | 5 h |
| 4 | Holzgau → Elbigenalp | ca. 13–14 km | 4–5 h |
| 5 | Elbigenalp → Stanzach | ca. 20 km | 6 h |
| 6 | Stanzach → Pflach/Reutte | ca. 20–22 km | 6–7 h |
| 7 | Pflach/Reutte → Füssen | ca. 16–18 km | 5–6 h |
| Gesamt | Formarinsee → Füssen | ca. 125 km | ca. 36–40 h |
Etappe 1 – Vom Formarinsee nach Lech
Wo der Lech seine Reise beginnt
Am Formarinsee auf 1.793 Metern beginnt der Lechweg – und damit eine eindrucksvolle Wanderreise von den Hochalpen bis ins Allgäu. Von Lech bringt Sie der Wanderbus bequem hinauf zum Ausgangspunkt. In unmittelbarer Nähe entspringt der junge Lech, zunächst noch als kleiner Gebirgsbach.
Der Weg führt durch die eindrucksvolle Landschaft unterhalb der Roten Wand, über blühende Almwiesen und entlang von Formarinbach und Spullerbach. Nach deren Zusammenfluss begleitet man den jungen Lech über Holzstege und kleine Brücken durch das Zugertal. Über das Älpele und Zug geht es schließlich zurück nach Lech.
Bereich |
Details |
| Entfernung | ca. 14 km |
| Dauer | ca. 5 Stunden |
| Aufstieg | ca. 70 hm |
| Abstieg | ca. 630 hm |
| Schwierigkeit | mittel |
| Start | Formarinsee, 1.793 m |
| Ziel | Lech am Arlberg, ca. 1.450 m |
Landschaft: Hochalpine Bergwelt, Formarinsee, Rote Wand, Almwiesen und der noch junge Lech.
Etappe 2 – Von Lech nach Warth
Dem jungen Lech durch die Bergwelt folgen
Direkt in Lech beginnt der zweite Wandertag. Der Lech ist inzwischen deutlich größer geworden, bleibt aber ein wilder Gebirgsfluss. Der Weg folgt seinem Lauf talauswärts und führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus Bergwiesen, Wald und kleinen Schluchten.
Über Stubenbach und das Gebiet rund um den Bodenalpe führt die Route weiter in Richtung Warth. Immer wieder öffnen sich schöne Blicke auf das Lechtal und die umliegenden Gipfel.
Bereich |
Details |
| Entfernung | ca. 15 km |
| Dauer | ca. 5 Stunden |
| Aufstieg | ca. 450 hm |
| Abstieg | ca. 500 hm |
| Schwierigkeit | mittel |
| Start | Lech am Arlberg 1.450 m |
| Ziel | Warth |
Landschaft: Bergwälder, Schluchten, Almwiesen und immer wieder Ausblicke auf den türkisfarbenen Lech.
Etappe 3 – Von Warth nach Holzgau
Vom Arlberg hinein ins Tiroler Lechtal
Von Warth führt der Lechweg weiter flussabwärts und überquert die Landesgrenze von Vorarlberg nach Tirol. Die Landschaft verändert sich merklich: Das Tal wird weiter und die mächtigen Gipfel der Lechtaler und Allgäuer Alpen begleiten den Weg.
Über Steeg erreicht man schließlich Holzgau, eines der schönsten Dörfer des Lechtals. Berühmt ist der Ort für seine kunstvoll bemalten Häuser – und natürlich für die spektakuläre Hängebrücke über die Höhenbachschlucht.
Bereich |
Details |
| Entfernung | ca. 15-16 km |
| Dauer | ca. 5 Stunden |
| Aufstieg | ca. 300 hm |
| Abstieg | ca. 600 hm |
| Schwierigkeit | mittel |
| Start | Warth |
| Ziel | Holzgau |
Landschaft: Weite Bergtäler, traditionelle Lechtaler Dörfer, Wildflusslandschaft und alpine Gipfel.
Highlight: Die Hängebrücke von Holzgau.
Etappe 4 – Von Holzgau nach Elbigenalp
Durch das Herz des Lechtals
Nach dem spektakulären Auftakt bei der Holzgauer Hängebrücke wird die Landschaft ruhiger. Der Weg führt durch Wälder, über Wiesen und immer wieder unmittelbar am Lech entlang.
Das breite Flussbett mit seinen Kiesbänken zeigt besonders schön, warum der Lech als einer der letzten weitgehend naturbelassenen Wildflüsse der Alpen gilt. Über Bach erreicht man schließlich Elbigenalp, den kulturellen Mittelpunkt des Lechtals und Heimat der bekannten Geierwally.
Bereich |
Details |
| Entfernung | ca. 13-14 km |
| Dauer | ca. 4-5 Stunden |
| Aufstieg | ca. 400 hm |
| Abstieg | ca. 450 hm |
| Schwierigkeit | mittel |
| Start | Holzgau |
| Ziel | Elbigenalp |
Landschaft: Auwälder, Kiesbänke, Bergwiesen, kleine Wasserfälle und traditionelle Tiroler Kulturlandschaft.
Etappe 5 – Von Elbigenalp nach Stanzach
Mit dem Wildfluss durch das Lechtal
Diese Etappe zeigt den Lech von einer seiner ursprünglichsten Seiten. Das Tal öffnet sich zunehmend und der Fluss bekommt mehr Raum. Breite Kies- und Schotterbänke, Seitenarme und Auwälder bestimmen das Landschaftsbild.
Die Wanderung führt über Häselgehr und weiter durch die weitläufige Lechtaler Landschaft bis nach Stanzach. Trotz der beachtlichen Distanz bleibt die Strecke technisch überwiegend angenehm zu gehen.
Bereich |
Details |
| Entfernung | ca. 20 km |
| Dauer | ca. 6 Stunden |
| Aufstieg | ca. 300 hm |
| Abstieg | ca. 450 hm |
| Schwierigkeit | mittel |
| Start | Elbigenalp |
| Ziel | Stanzach |
Landschaft: Wildfluss, Kiesbänke, Auwälder und das breite Panorama der Lechtaler Alpen.
Etappe 6 – Von Stanzach nach Pflach
Der Lech wird zum mächtigen Alpenfluss
Von Stanzach geht es weiter flussabwärts in Richtung Reutte. Der Charakter des Lechs verändert sich erneut. Aus dem jungen Gebirgsfluss ist inzwischen ein breiter, kraftvoller Alpenfluss geworden.
Der Weg führt durch ausgedehnte Auwälder und offene Flusslandschaften. In der Region Reutte rücken schließlich wieder markante Bergketten näher und kündigen den Übergang vom Tiroler Lechtal in Richtung Allgäu an.
Bereich |
Details |
| Entfernung | ca. 20-22 km |
| Dauer | ca. 6-7 Stunden |
| Aufstieg | ca. 350 hm |
| Abstieg | ca. 500 hm |
| Schwierigkeit | mittel |
| Start | Stanzach |
| Ziel | Pflach/Reutte |
Landschaft: Breites Flussbett, Auwälder, Kiesinseln und eindrucksvolle Bergkulisse rund um Reutte.
Etappe 7 – Von Pflach zum Lechfall in Füssen
Das große Finale am Lechfall
Der letzte Wandertag führt über die österreichisch-deutsche Grenze ins Allgäu. Dabei verlässt der Lech langsam seine alpine Heimat.
Über Waldwege und aussichtsreiche Passagen erreicht man schließlich Füssen. Kurz vor der historischen Altstadt wartet das große Finale: der Lechfall, wo sich das türkisgrüne Wasser eindrucksvoll durch eine enge Felsschlucht zwängt.
Nach rund 125 Kilometern endet hier die Reise, die am Formarinsee als kleiner Gebirgsbach begonnen hat.
Bereich |
Details |
| Entfernung | ca. 16-18 km |
| Dauer | ca. 5-6 Stunden |
| Aufstieg | ca. 500 hm |
| Abstieg | ca. 550 hm |
| Schwierigkeit | mittel |
| Start | Pflachj/Reutte |
| Ziel | Lechfall in Füssen |
Landschaft: Wälder, Seenlandschaft, Alpenvorland und die markante Schlucht des Lechfalls.
Highlight: Der Lechfall und die historische Altstadt von Füssen.